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Was zählt am Arbeitsmarkt?


Die Personaler, bei denen sich Ihr Kind bewirbt, schauen meist auf die Noten in Deutsch und Mathematik und auf die sogenannte Ausbildungsreife.

 

Ausbildungsreife


Vieles, was heute dem Begriff Ausbildungsreife zugeordnet wird, gehört zu den sogenannten Softskills. Diese „weichen“ Eigenschaften umfassen Grundtugenden wie Zuverlässigkeit, Leistungsmotivation, Verantwortungsbewusstsein, Konzentrationsfähigkeit, Durchhaltevermögen, Sorgfalt, Rücksichtnahme, Höflichkeit, Toleranz, selbstkritisches Verhalten, Konfliktfähigkeit, Anpassungsfähigkeit oder auch Hierarchieverständnis. Diese Werte können eigentlich nur über Jahre in die Erziehung eingewoben werden und es ist sicherlich sinnvoll, sie Ihrem Kind in dieser entscheidenden Phase noch einmal bewusst zu machen.

 

Betriebspraktika


Nach einigen Betriebspraktika lässt sich die Arbeitswelt für Ihr Kind viel realistischer einschätzen. So mancher Traumjob wurde in diesen vier Wochen vom Thron gestürzt oder durch Zufall ganz woanders gefunden. Abgesehen davon sind berufliche Erfahrungen bei künftigen Arbeitgebern gerne gesehen. Motivieren Sie also Ihre Tochter/Ihren Sohn, so viel Zeit wie möglich in Unternehmen zu verbringen. Und zwar auch freiwillig in den Ferien, neben den schulgebundenen Betriebspraktika.

 


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