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Der Elternabend zum Betriebspraktikum

Die Eltern in den Berufsorientierungsprozess einbeziehen


Ausdrücklich betont der Lehrplan in einem eigenen Lerninhalt, dass in den Berufsorientierungsprozess der Schüler auch die Eltern einbezogen werden sollen.

Die berufliche Orientierung der Schüler ist eingebettet in einen mehrjährigen schulischen Prozess. Er beginnt am Ende der 6. Klasse, wo die Schüler Überlegungen anstellen zu ihrer weiteren Schullaufbahn. In der 7. Klasse machen sich die Schüler erste Gedanken über den Zusammenhang von eigener Lebensgestaltung, Arbeit und Beruf. Zentrum des Berufsorientierungsprozesses ist das Betriebspraktikum in Klasse 8 und 9. Daneben finden in den Klassen 7-9 und 10 viele weitere schulische Veranstaltungen statt, z. B. die Erkundung des BIZ, Gespräche mit dem Berufsberater, Betriebserkundungen usw.

Schließlich sollen alle unterrichtlichen Maßnahmen dazu betragen, dass Schüler den Wert einer qualifizierten Berufsausbildung erkennen und einsehen, wie sehr es in allen Berufen neben fachlichem Können auch auf soziale und personale Kompetenzen ankommt.

Im Lauf dieses Prozesses gibt es immer wieder Gelegenheiten, Eltern einzubeziehen. Eltern sollten wissen, wie die Schule zusammen mit vielen außerschulischen Partnern die Schüler in ihrem Berufswahlprozess unterstützt und sie sollten bereit sein, ihren Kindern dabei zu helfen. Schließlich ist es ein großes Anliegen, die Schüler so anzuleiten, dass sie einen Erstberuf auswählen, der zu ihnen passt und den sie ausfüllen können. Auch die Eltern sollten erfahren, dass sich der Berufswahlprozess im größeren Rahmen der eigenen Lebensplanung vollzieht. Sie sollen ihren Kindern dabei helfen, dass sie ihre persönlichen und kulturellen Lebenssituationen realistisch in diesen Prozess einbeziehen können.

 

Vorbereitung eines Elternabends


Anlässlich eines Elternabends können die Eltern über die berufliche Orientierung und besonders über das Betriebspraktikum informiert werden. Wir haben dazu eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet, in der alle wesentlichen Informationen enthalten sind.

Diese Präsentation sollte an die eigenen schulischen Verhältnisse angepasst werden. Dies betrifft v. a. Folie 1 und Folie 11.

Wir empfehlen, zum Elternabend auch einen Berufsberater bzw. einen Vertreter der Agentur für Arbeit einzuladen.

 

Durchführung


Die Powerpoint-Präsentation sollte nur ein Element des Elternabends sein. Es kommt sehr darauf an, dass Eltern einen Überblick über den Berufswahlprozess insgesamt bekommen, auch die einschlägigen Termine erfahren, über die Arten und die Funktion des Betriebspraktikums Bescheid wissen und die Materialien, z. B. Beobachtungsbogen, Praktikumsmappe, kennen lernen, die in der Schule und im Betrieb beim Betriebspraktikum verwendet werden. Schließlich sollte den Eltern auch mitgeteilt werden, wie das Betriebspraktikum im Unterricht vorbereitet, wie es durchgeführt und nachbereitet wird.

Hier gibt's den Leitfaden zum Download.

 


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