Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in
Hast du schon mal an den Beruf Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in gedacht? Du arbeitest gerne handwerklich? Glänzt in der Schule mit millimetergenauen Werkstücken? Und wenn du dir auch vorstellen kannst, ganz nahe am Körper von Menschen zu arbeiten, wäre diese Ausbildung hier doch eine Überlegung wert.
Das ist dann dein Job
Als Orthopädiemechaniker/in und Bandagist/in fertigst du u. a. Hilfsmittel, wie Prothesen, Korsetts und Stützbandagen an. Du arbeitest dicht an Menschen, nimmst Maß, zeichnest Entwürfe und machst Gipsabdrücke. Dann stellst du aus unterschiedlichen Materialien wie Leder, Kunststoff, Holz und Metall das Hilfsmittel her. Damit alles gut sitzt und nicht drückt, ist es wichtig, ganz genau zu arbeiten.
Zusätzlich zur handwerklichen Tätigkeit hast du auch viel mit Elektronik zu tun. Denn moderne Prothesen werden oft elektronisch gesteuert.
Die Ausbildung
Orthopädiemechaniker/in wirst du in einer praktischen Ausbildung. Du hast einen Ausbildungsplatz im Handwerk und gehst parallel dazu in die Berufsschule. Die Ausbildung dauert 3,5 Jahre.
Geht’s danach noch weiter?
Ja, hier geht noch einiges… Zum Beispiel kannst du dich zum/zur Orthopädietechnikermeister/in weiterbilden, eine Fachschule besuchen und Techniker/in für Medizintechnik oder Betriebsassistent/in im Handwerk werden.
Wenn du studieren möchtest, bieten sich die Studiengänge mit dem Abschluss Ingenieur/in – Orthopädie- und Rehatechnik oder – Medizintechnik an.
Bei dem Beruf hast du viel Umgang mit kranken und behinderten Menschen, da sollten dich deren Schicksale nicht runter ziehen!
Weitere Informationen findest du im BERUFENET. Es gibt in dieser Datenbank der Bundesagentur für Arbeit auch Beschreibungen von vielen weiteren Berufen.
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