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Ein Praktikum als Sprungbrett für Ihr Kind

Ihr Kind fängt bald ein Praktikum an oder soll im nächsten Schuljahr für eine Woche in einen Betrieb schnuppern? Freudig und gespannt oder vielleicht ein wenig ängstlich und skeptisch wartet Ihr Kind darauf einen Fuß in die Arbeitswelt zu setzen. Sie werden indessen mit einigen Fragen gelöchert, wie „Was muss ich dann machen?“, „Wie muss ich mich denn verhalten?“, „Was bringt mir das denn überhaupt?“ etc. Eine kleine Stütze, um gekonnt mit den Fragen umzugehen und die Sorgen Ihres Kindes aufzufangen, finden Sie hier.

Quelle: pixabay.com/geralt

Was macht ihr Kind in einem Praktikum?

Ein Praktikum bietet Ihrem Kind die Möglichkeit für begrenzte Zeit in ein Unternehmen hinein zu schnuppern und es „von innen“ kennenzulernen. Dabei geht es in erster Linie darum, dass er/sie einen groben Einblick in den Berufsalltag bekommt, sich ein Bild von Beruf machen und selbst die eigenen Fähigkeiten austesten kann. Während der Arbeitszeit wird sie/er von dem/der Betreuer/in oder anderen Kollegen und Kolleginnen an die Hand genommen, welche/r die einzelnen Arbeitsschritte erklärt und ihren Sohn/ihre Tochter für Fragen zur Verfügung steht. Je nach Kenntnisstand des/der Praktikanten/in dürfen auch selbst kleine oder größere Aufgaben meist unter Aufsicht und Rücksprache übernommen werden. Das klassische „Kaffee kochen“ und „sauber machen“ zählt leider bei einigen Firmen immer noch zum Tätigkeitsbereich der Praktikant/innen. Nichts destotrotz wird Ihr Kind im Laufe des Praktikums spannende Erfahrungen machen und erleben wie ein Tag im Büro, im Lager, im Außendienst usw. ablaufen wird.

Warum sollte ihr Kind ein Praktikum machen?

Ziel eines Praktikums ist es herauszufinden, ob dieser Beruf bzw. diese Branche für ihr Kind geeignet ist. Selbst wenn man feststellen sollte, dass jener Beruf definitiv nichts ist, sollte man dies als Chance sehen. Gefällt beispielsweise der frühe Arbeitsbeginn, das Arbeiten in einem Büro nicht oder fehlt der Kundenkontakt so kann anhand jener Kriterien ein neuer Beruf anvisiert werden. Dadurch kann langsam aber sicher das große Feld an Berufsmöglichkeiten abgegrast werden um den Traumberuf zu finden.

Was ist bei einem Praktikum zu beachten?

Wenn ihr Kind mit dem Beruf, der Firma und den Kolleg/innen zufrieden ist, kann dieses Praktikum als Einstieg für eine Ausbildung genutzt werden. Deshalb ist es wichtig bei dem/der Arbeitgeber/in eine guten und zufriedenstellenden Eindruck zu hinterlassen. Deswegen sollte ihr Kind in angemessener Arbeitskleidung erscheinen, höflich, zuverlässig, motiviert und gewissenhaft Arbeiten. Vor allem ist es wichtig, dass ihr Kind pünktlich zu Arbeitsbeginn erscheint, um schon von Anfang an zu überzeugen. Zum Ende eines Praktikums wird manchmal –je nach Dauer- ein Zeugnis bzw. eine Bewertung ausgestellt. Ist dieses positiv steigen die Chancen bei einer Bewerbung bei jener oder einer anderen Firma angenommen zu werden.

Ein Praktikum dient also nicht nur zur Berufsfindung, sondern kann wenn ihr Kind überzeugt hat als ‚Sprungbrett‘ für eine Ausbildung dienen – es lohnt sich auf alle Fälle! Es hat sogar manchmal noch einen weiteren positiven Effekt. Da die Arbeitszeiten in der Regel länger und anstrengender sind als ein Schultag, wird ihr Kind froh darüber sein, noch ein Weilchen in der Schule verbringen zu dürfen.

Quelle: pixabay.com/geralt
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