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Beruf des Monats: Gamedesigner/in

Du zockst gerne und Videogames sind deine Leidenschaft? Du kennst die Zutaten für ein gutes Spiel und hast Lust, Spielewelten zu kreieren? Dann haben wir hier vielleicht etwas für dich - eine Ausbildung zum Gamedesigner.

Das machst du während deiner Ausbildung

Laptop mit Programmiercode
Quelle: Pexels / pixabay.com

Die Ausbildung zum Gamedesigner findet an privaten Bildungseinrichtungen in Vollzeit oder Teilzeit statt. Wie lange die schulische Ausbildung dauert, hängt von der Struktur der Lehrgänge ab (meistens ist die Ausbildung aber dreijährig).

In verschiedenen aufeinander aufbauenden Modulen lernst du alles, was du als aufstrebender Stern am Gamedesigner Himmel brauchst: dabei erfährst du aber nicht nur alles zur Technik des Gamedesigns, sondern bekommst in deiner Ausbildung Einblick in alle Felder des Berufes, um die hohe Kunst des Spieledesigns meistern zu können. So gehören zu den Ausbildungsinhalten beispielsweise neben Modulen Animationsdesign und 3D-Visualisierung auch Lerneinheiten zur Projektplanung. Natürlich hast du zusätzlich auch „herkömmliche“ Unterrichtsfächer wie Mathe und Wirtschaftslehre. Der Hauptteil der Ausbildung wird sich aber im Bereich Medien und Gestaltung abspielen.

Teilweise ist in die Ausbildung ein Praktikum integriert, oder es schließt ein Praxisteil an die theoretische Ausbildung an. So kannst du abseits der Schule beispielsweise bei Softwareunternehmen erste Praxiserfahrungen für den späteren Beruf sammeln. Zum Abschluss der Ausbildung legst du eine Prüfung ab, in der du theoretische und praktische Aufgaben lösen musst.

Das machst du später im Beruf

Wenn du deine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen hast, geht es raus aus den Klassenräumen und hinein in die spannende Welt des professionellen Gamedesigns: Du erstellst Storyboards, skizzierst, baust Modelle, erschaffst virtuelle Welten - von der ersten Idee bis zum kompletten Game.

Als Gamedesigner bis du dafür verantwortlich, ein neues Game mit Fantasie und technischen Know-How zu erschaffen: Du erfindest Figuren und Landschaften und achtest darauf, dass die Story in sich schlüssig und für den Spieler nachvollziehbar ist. Dann geht es darum, der virtuellen Welt Leben einzuhauchen: Ein dichter, dunkler Wald, in dem hinter Büschen und Nebelschwaden versteckt wilde und gefährliche Tiere lauern. In diesen Welten bewegen sich tapfere Helden, die Gefahren überwinden und Rätsel lösen müssen. Auch Specialeffects und Sounds müssen festgelegt werden – vom Rauschen der Blätter, bis zum Klirren des Schwertes.

Steht dein Konzept, muss es in einem flüssigen Spielablauf umgesetzt werden. Ist das Spiel auf dem Markt, testest du es auf Herz und Nieren und optimierst es in Rücksprache mit dem Kunden. Die meiste Arbeit findet am Computer statt. Du solltest dich aber nicht nur mit der Technik, sondern auch mit Menschen gut umgehen können: Enge Zusammenarbeit mit dem Team ist an der Tagesordnung, wenn du dich mit deinen Kollegen aus der Grafik und Programmierung oder den Kundinnen absprichst. Gleichzeitig berätst du dich mit Musikern, Programmierern und Marketingspezialisten und koordinierst die Aufgabenverteilung im Team.

Das solltest du mitbringen

Hände mit Spielecontroller
Quelle: superanton / pixabay.com

Zuallererst solltest du Spaß und Interesse an der Arbeit am PC mitbringen – hier wirst du den Großteil deiner Arbeit absolvieren. Zusätzlich können dir erste Erfahrungen mit Programmiersprachen wie z.B. Javascript oder Python helfen, die Ausbildung besser meistern zu können.

Außerdem solltest du, wie bereits angedeutet, keine Probleme mit der Arbeit im Team haben und dich gut in andere Personen hineinversetzen können. Eine gute Teamfähigkeit ist wichtig, da du als Gamedesigner stets in Rücksprache mit verschiedenen Kollegen und den Kunden bist und die Entwicklung des Spiels im Team koordinierst.

Last but not least solltest du aber besonders ein kreativer Kopf sein, der viel Sinn für Ästhetik hat. Denn: Es ist an dir neue virtuelle Welten entstehen zu lassen. Dazu ist es auch wichtig, dass du selber ein begeisterter Gamer bist und dich in der Welt der Spiele gut auskennst.

Das bringt dir die Zukunft

Nach deiner Ausbildung arbeitest du als Gamedesigner überwiegend in Softwareunternehmen für Computer-, Video- und Handyspiele oder in Softwareverlagen.

Die Ausbildung zum Gamedesigner vermittelt dir durch den modularen Aufbau verschiedene Aspekte (z.B. 3D-Visualisierung und Animationsdesign), sodass du dich in der Berufswelt auch auf verschiedene Bereiche spezialisieren kannst. Möchtest du deine Kenntnisse vertiefen oder strebst du eine Führungsposition an, kannst du durch eine Weiterbildung zum Webdesigner oder durch ein Studium, z.B. der Medieninformatik, die Karriereleiter nach oben klettern.

Außerdem kannst du dich nach ein paar Jahren Berufserfahrung auch in die Selbstständigkeit, beispielsweise mit einem eigenen Designstudio, wagen.

Ein kleiner Tipp
Möchtest du mal zusammen mit deiner Klasse ins Gamedesign hineinschnuppern, dann denkt doch mal mit eurer Lehrkraft darüber nach, euch hier zu bewerben: http://www.jff.de/gamegroup/

Auf einen Blick

Berufsbezeichnung

Gamedesigner/in

Dauer der Ausbildung

Variabel / in der Regel 3 Jahre

Schulabschluss

zumeist Mittlere Reife

Hilfreiches Vorwissen

Informatik, Kunst, Englisch

Ausbildungsvergütung

Schulische Ausbildung - daher keine Vergütung

Einstiegsgehalt

2.000 - 2.800 €

- Projektträger - SW_bbw
- Förderer - Förderer WiMi
- Hauptsponsoren - baymevbm
- Sponsoren - Siemens
- Kooperationspartner - Kooperationspartner DEHOGA Kooperationspartner BRK Kooperationspartner ISB Kooperationspartner Dachdecker Kooperationspartner Jugendfeuerwehr
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