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Beruf des Monats: Konditor/in

Dezember ist (Vor-)Weihnachtszeit und leckere Plätzchen, Stollen und anderes Gebäck fluten die Geschäfte und Wohnzimmer. Was gibt es da schöneres, als selbst tolle Gebäck-Kreationen zu entwerfen. Wenn dir das Backen dann auch noch außerhalb der Weihnachtszeit Freude bereitet, haben wir vielleicht den passenden Ausbildungsberuf für dich.

Bunte Muffins mit Dekoration
Bei der Dekoration sind deiner Fantasie keine Grenzen gesetzt. Das Auge ißt bekanntlich mit. Quelle: pixabay.com/KRiemer

Das machst du während deiner Ausbildung

Wie viele andere Ausbildungsberufe auch, läuft die Ausbildung zum Konditor dual ab. Den theoretischen Teil wirst du in der Berufsschule lernen und an die Praxis geht es dann im Betrieb. Die Ausbildung dauert 3 Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Danach bist du offiziell Konditor-Geselle bzw. Gesellin.

Um dahin zu kommen und später die süßen Produkte herstellen zu können, brauchst du zunächst einmal die grundlegenden Kenntnisse zu Zutaten, Produkten und Verfahrensschritten. Das lernst du im fachkundlichen Teil in der Berufsschule. Du erfährst zum Beispiel alles über verschiedene Schokoladensorten und deren Verarbeitung. Außerdem gibt es nicht nur ein Mehl, sondern viele verschiedene Sorten, die unterschiedlich eingesetzt werden. Auch wie man die verschiedenen Teigsorten, z.B. Hefeteige, richtig behandelt ist Teil der Ausbildung. Ein bisschen Interesse für Chemie sollte also bei dir auch vorhanden sein.

Im Betrieb kannst du die Theorie in die Praxis umsetzen. Unter fachlicher Anleitung stellst du die ersten Backwaren nach vorgegebenen Rezepten her. Ein Konditor-Geselle steht dir hier zur Seite. Im Laufe der Ausbildung wirst du dann immer mehr Erfahrungen sammeln und vielleicht auch die eine oder andere Kreation selbst erstellen. In jedem Fall wirst du auch lernen, Hand in Hand mit deinem Team zu arbeiten, damit alles termingerecht fertig wird. Außerdem durchläufst du die einzelnen Produktionsbereiche, die je nach Betrieb sehr unterschiedlich sein können.

Das machst du später im Beruf

Hochzeitstorte mit Brautpaar
Bei der Herstellung von Torten ist Geschick und Kreativität gefragt. Quelle: pixabay.com/Photos

Eine Hochzeit steht an und das Hochzeitspaar hat bei deinem Betrieb eine riesige dreistöckige Hochzeitstorte bestellt. Um 16 Uhr muss alles fertig und auf dem Weg zur Hochzeitslocation sein. Jetzt ist Teamwork gefragt.

Am Vorabend habt ihr schon das Wichtigste vorbereitet. Um 6 Uhr bist du an deinem Arbeitsplatz und beginnst mit deinen Kolleginnen und Kollegen den Teig herzustellen. Während dieser im Ofen ist, verarbeitet ihr die anderen Zutaten. Hier kommen Schokolade, Marzipan und viele andere Dinge zum Einsatz.

Der Teig ist fertig und nun macht ihr euch daran, die einzelnen Schichten der Torte aufzubauen. Zum Schluss geht es an die Dekoration – hier ist gestalterisches Geschick gefragt. Der Auftraggeber hat genaue Vorstellungen von seinem Produkt und das Ergebnis muss perfekt sein.

Nun ist es geschafft – die Hochzeitstorte ist auf dem Weg und für euch ist Feierabend. Nein halt – etwas fehlt noch. Wie in jedem Beruf, der mit Lebensmitteln zu tun hat, ist Hygiene sehr wichtig. Deshalb gehört auch die abschließende Wartung und Reinigung der Maschinen und Arbeitsplätze zu deinen Aufgaben.

Das solltest du mitbringen

Muss ein Auftrag unter Zeitdruck bearbeitet werden, ist Teamwork gefragt. Nur wenn du mit deinen Kolleginnen und Kollegen gut zusammenarbeitest, kommt ein gutes Produkt dabei heraus. Schnelligkeit und Pünktlichkeit sind wie in jedem anderen Beruf natürlich auch sehr wichtig. Um Rezepte zu berechnen und Kalkulationen zu erstellen, solltest du mathematisches Verständnis mitbringen. Wenn du später für die Kunden Konzepte erstellen willst, brauchst du natürlich auch ein gewisses zeichnerisches Geschick, um Skizzen und Entwürfe zu entwerfen. Auch bei der Umsetzung ist gestalterisches Talent von Vorteil.

Auslage in einer Bäckerei
Nicht nur an Weihnachten ist Gebäck gefragt. Quelle: pixabay.com/Unsplash

Das bringt dir die Zukunft

Nach deiner Ausbildung und einigen Jahren im Beruf hast du unzählige Möglichkeiten, dich weiterzuentwickeln. Du möchtest einige Zeit im Ausland arbeiten? Kein Problem – viele Hotels im Ausland mit eigener Patisserie (also einer Konditorei) suchen gut ausgebildete Fachkräfte. Natürlich könntest du auch deine Meisterprüfung ablegen und dich mit einem eigenen Geschäft selbstständig machen. Auch ein Studium ist möglich, z.B. als Süßwarentechniker oder Lebensmitteltechnologe auf einer Fachhochschule.

Berufsbezeichnung

Konditor

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Duale Ausbildung

Schulabschluss

Hauptschulabschluss / Mittlere Reife

Hilfreiches Vorwissen

Kunst/Zeichnen, Chemie, Mathematik

Ausbildungsvergütung

1. Jahr 265 - 430€

 

2. Jahr 285 - 550€

 

3. Jahr 315 - 670€

Links zum Beruf

Aktuelle Praktika zum Beruf

Titel Firma Ort Ausbildung möglich
Praktikum bei Konditorei Barbante Konditorei Barbante Fürth 0
Praktikum bei Konditorei Café Pfiffer, Günter Gruber Konditorei Café Pfiffer, Günter Gruber Roßtal 0
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Ausbildung Konditor/in Backspielhaus München 0
Konditor/in Öko Bäckerei Konditorei Mauerer GmbH München 0
Praktikum als Konditor/in Bäckerei Konditorei Schmitt Germering 0
Praktikum als Konditor/in Schwabinger Cafe Stube Konditorei Bacher München 0
Praktikum in der Konditorei Konditorei Funsch Bayreuth 1
Praktikum als Konditor/in Elly Seidl GmbH Gräfelfing 1
Praktikum als Konditor/in Conditorei-Cafe Kahn München 0
- Projektträger - SW_bbw
- Förderer - Förderer WiMi
- Hauptsponsoren - baymevbm
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- Kooperationspartner - Kooperationspartner DEHOGA Kooperationspartner BRK Kooperationspartner ISB Kooperationspartner Dachdecker Kooperationspartner Jugendfeuerwehr
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